Liebes Tagebuch, irgendwie geht mir in der letzten Zeit das Thema „Weisheit“ nicht aus dem Kopf. Man sehe mir das Sinnieren hierüber nach.
Ein paar Gedankenschnipsel, die sich langsam zu einem Ganzen zusammenfügen:
„Der Weise handelt nicht aus der Notwendigkeit heraus“
Weisheit als „angstfreie Weite des Herzens“
„Als Weisheit wird allgemein eine auf Lebenserfahrung und Einsicht beruhende innere Reife und kluge Überlegenheit im geistigen Sinne bezeichnet.“ (Wikipedia)
Wenn ich das mal aneinanderfüge: Um weise zu handeln, muss ich für mich selbst und mein Gegenüber offen sein. Ein gesundes Maß an Egoismus gehört dazu – ich weiß, was ich will und sorge dafür, dass ich es bekomme. Dabei lasse ich mich nicht allzusehr von Möglichkeiten und Notwendigkeiten abschrecken. Ich nehme sie allerdings wahr.
Ich handele authentisch, lege meine Gedanken und Gefühle offen dar und schere mich nicht darum, ob sich das am Ende lohnt oder nicht.
Für mich ganz wichtig (und hier kommt der Bezug zur Grafik): Der Dämon „Angst“ hat keine Macht über mich. Wenn Angst über meine Entscheidungen bestimmt, ist der Tod im Topf. Die Angst ist sehr wohl da und hat ihre Schrecken, aber ich weise sie in ihre Grenzen. „Hallo Angst, schön dass du da bist. Würdest du bitte mal eben dort drüben Platz nehmen, ich beschäftige mich nachher mit dir.“
Punkt.
Mal was anderes (oder vielleicht auch nicht): Irgendwie habe ich in den letzten Tagen sowas wie eine Oasenphase. Mit Durchatmen und so. Richtig im Flow und immer mal wieder mit einem leisen Lächeln auf den Lippen.
Nicht, dass ich nix zu tun hätte.
Alle wichtigen Dinge, die ich anpacke, funktionieren. Einfach so.
Nein, ich habe nicht im Lotto gewonnen, es ist keine Frau im Spiel und ich nehme keine Drogen.
Und um noch was Beiläufiges zu posten: Der Katzenhighway wurde gestern fertiggestellt und dem Verkehr übergeben.
Näheres demnächst.
Buchtipp der Woche: Erich Fromm, „Haben oder Sein“.










