Wir feiern unser Besiegtsein. Ist ja alles etwas kompliziert.
Wenn mein Opa vom Krieg erzählte (selten genug), dann geschah dies stets in der Wir-Perspektive. „Wir lagen an der Wolga“ usw. Wir gnädigerweise Spätgeborenen sind da etwas ambivalenter aufgestellt.
Ist heute ein Feiertag? Einer des Gedenkens?
Ich jedenfalls gedenke am 8.5. alljährlich. Nicht zuletzt deshalb, weil sich heute für mich auch ein ganz (, ganz) persönlicher und nachhaltiger Tritt in die Eier jährt, mache ich auf historisch und rückbesinnlich. Es ist wahr, die Ereignisse rücken mehr und mehr in den Hintergrund. Aber bleiben werden sie für immer.
So ist das mit Daten, die ein Ende und zugleich einen Neubeginn markieren. Einschneidende Ereignisse lassen Narben zurück.
Und das ist es, was den 8. Mai ausmacht: Einen verfickten Tag der juckenden Narbe, den niemand liebt. Doch, die Alliierten feiern heute. Außer dem Russen, der stechschreitet erst morgen über den Roten Platz.
8. Mai 2009
V-Day
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19. April 2009
Doch nicht alles klar?
Posted by diewahrheitistuntoedlich under 1 | Schlagworte: Da haben wir wieder was gelernt, Praktischer Psychokrams und Selbsterkenntnisanstupser |Leave a Comment
Eben fragte mich jemand, ob ich auch den Fernsehbeitrag über die „Therapie von Homosexuellen“ gesehen habe, der sei ja sehr negativ gewesen. Wir hatten nie über dieses Thema geredet, und da scheint irgendwie klar zu sein, dass es für Christen in dieser Frage nur einen möglichen Standpunkt gibt???
Anscheinend habe ich mancherorten Unklarheit hinsichtlich meiner Einstellung hierzu entstehen lassen. Das betrübt mich ernsthaft. Bin ich so ein Schisser? Ich arbeite dran. Ehrlich.
17. April 2009
Streitfall Liebe
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Über den Marburger Zwischenfall wäre noch viel zu sagen. Mich aber nur heillos aufzuregen, bringt am Ende doch nichts. Also bemühe ich mich um Konstruktivität und liefere euch heute (quasi als „Auf der Suche“-Intermezzo) zwei interessante Links:
1. Zwischenraum
Ein Aussteiger aus der „Ex-Gay-Bewegung“, also ein Ex-Ex-Schwuler begründete diese Organisation für Menschen, die sich ihrer homo-, bi oder transsexuellen Orientierung im Kontext christlicher Gemeinden stellen wollen. Anders als bei entsprechenden Verlautbarungen von Wüstenstrom oder OJC kommt hier das gut biblische Wort „angstfrei“ vor.
Hier der Link
2. WABaptists
Als großer Liebhaber konfessioneller Bindung bin ich besonders stolz darüber, dass es auch im Kontext meiner eigenen Firma engagierte Geschwister gibt, die sich den aufgrund ihrer sexuellen Orientierung Unterdrückten und Verleumdeten annemmen. The Association of Welcoming & Affirming Baptists entstand durch die Initiative baptistischer Pastorinnen und Pastoren, die der Ablehung Homosexueller ins Angesicht widerstehen wollten. Da frage ich mich doch: What would Martin Luther King do?
Hier der Link
23. März 2009
Twittern unterm Wort
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Früher hatte man Bibel, Schreibzeug und gute Laune dabei. Nun tut’s auch ein Smartphone.
23. März 2009
Hättest du geschwiegen…
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Der Supervisor sollte sich daran erinnern, dass er nicht nur für sein Reden, sondern auch für sein Schweigen bezahlt wird.
Elisabeth und Otto Hürter, „Die Kunst der Konfrontation in der Supervision“
21. März 2009
Erkenntnis des Tages
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Je weniger Geist, desto weniger Angst.
Sören Kierkegaard
21. Februar 2009
Warum Zoos ihre Affenweibchen niemals Maria nennen
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Schimpansenweibchen paaren sich in 15 Minuten mit bis zu acht verschiedenen Geschlechtspartnern.
-Deshalb dürfen Affen nicht in Baptistengemeinden mitarbeiten.
-Also ist der Mensch beim Rudelbumsen entstanden, wenn er tatsächlich vom Affen abstammt.
-Meinte Gott es nun mit dem Menschen besonders gut und dem Schimpansen besonders schlecht? Oder umgekehrt?
-Welche Titel hätten dann Liebesfilme für Äffinnen? Die Brücken an den Flüssen? Messages in bottles?
-Sollten Gemeindeälteste mit ihren Familien zukünftig Zoos meiden, um einen negativen Einfluss auf die Lebensführung ihrer Kinder und damit ihren baldigen Rücktritt zu verhindern?
5. Februar 2009
Das Ferrero Garden der Wahrheit
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Manchmal muss der Erlebnispädagoge spontan handeln. Dann wird statt Nylonseil Klopapier zur Eingrenzung eines Areals genutzt und Naschkram als Zeichen dafür rumgereicht, wer gerade mit Feedbackgeben dran ist. Man muss dem Zeug nur einen exotischen Namen geben, damit es niemand auffrisst. Das wäre ein bedenkliches Symbol.
Dieses Gruppendynamikgedöns will einfach nicht langweilig werden und schafft es immer wieder, ein Glänzen in meine Augen zu zaubern. Das ist Leben total. Selbst wenn ich fest davon überzeugt bin, den Ablauf eines Spiels nach dem x-ten Mals abschätzen zu können, kommt es doch ganz anders. Es überwältigt immer wieder. Das Leben (die Sau) ist einfach unberechenbar und unglaublich kreativ.
Und ich kann von mir behaupten, dabeigewesen zu sein.
26. Januar 2009
Operation Walküre – Kurzversion
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26. November 2008
ISS Toolbag
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„ISS Toolbag, 1998-67BL (BagLost), ist ein Objekt, das die Erde in etwa 350 km Höhe umkreist. Es wurde am 18. November 2008 von der Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper verloren, als sie zusammen mit Stephen Bowen Außenarbeiten an einem defekten Sonnensegel der Internationalen Raumstation durchführte.
Das Objekt zählt zu den größten Objekten, die bei Ausseneinsätzen verloren gingen. Die rucksackgrosse Tasche wurde am 22. November 2008 von Edward Light in Lakewood, New Jersey, mit einem biokularem Fernglas (10f, 50 mm) gesichtet, sowie von Keven Fetter in Brockville, Ontario, gefilmt.
Die Bahndaten sind in Datenbanken erfaßt. Nach Meinung von Detlef Alwes, Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, wird das Objekt mehrere Jahre im Orbit verbleiben.“
(Quelle: Wikipedia)