Zu Tode googeln

Gestern abend Interview mit einem Personaler einer großen deutschen Firma gesehen.
„Vor dem Bewerbungsgespräch mit Herrn X habe ich ihn gegoogelt und ein Foto gefunden, auf dem Herr X sich mit einer Bierflasche in der Hand übergibt. Dieses Foto habe ich dann während des Termins mit dem Beamer an die Wand geworfen. Das Gespräch wurde daraufhin sehr interessant.“
Herr X hat den Job trotzdem bekommen. Mit seiner spontanen und offenen Reaktion konnte er den Personaler überzeugen.
Aber macht schon nachdenklich, hm?

Dann gab’s da noch die Geschichte, dass eine Frau plötzlich Spammails bekam, in denen ihr Umstandsmode angeboten wurde. Google hatte erkannt, dass sie sich gezielt über das Thema Schwangerschaft und Geburt zu informieren begann. Sie war im zweiten Monat schwanger. Die Google-Datenbank wusste es vor ihrem Freund.

Ging mir neulich ähnlich. Habe eine gute Freundin mal wieder gegoogelt, um zu sehen, was sie so macht. Und sie in einem Forum für Hochzeitsinformationen gefunden. Voila – demnächst heiratet sie. Hab‘ ich gewusst, bevor es offiziell war.

Ganz schön gruselig.

Buchtipp des Tages: Johnny Long, „Google Hacking“

P.S.: Habe mich gerade mal selbst gegoogelt. Unglaublich. Und muss gleich mal drei Dinge dementieren: 1. habe ich nix mit Irland und der gälischen Sprache am Hut, 2. sammele ich keine Briefmarken und 3. spiele ich kein Eishockey. Obwohl das Foto süß ist.

Und wie bei allen Gurkenlastern bin ich auf eine Fanpage von Daniel Küblböck geraten???

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3 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Sonne
    Okt 26, 2006 @ 11:51:00

    TOM! wie kommst du darauf, mich zu googlen?

    Telefonieren wir zu selten?
    🙂

    Antwort

  2. Schweinsberger
    Okt 26, 2006 @ 12:03:00

    Hättest du es mir am Telefon verraten? Ist immerhin schon ein paar Wochen her, da war’s doch bestimmt noch geheim.

    P.S.: Falls wir nicht so schnell zum Telefonieren kommen: Glückwunsch 😉

    Antwort

  3. Johne628
    Apr 30, 2014 @ 19:03:58

    Nice read, I just passed this onto a friend who was doing some research on that. And he just bought me lunch since I found it for him smile So let me rephrase that Thank you for lunch! Whenever you have an efficient government you have a dictatorship. by Harry S Truman. abfcadacbbdk

    Antwort

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