Mitten drin

Vor ein paar Jahren hab‘ ich da mal was gelesen. Ein Dichter beschrieb, in seinen besseren Augenblicken habe er das sichere Gefühl, seine Seele sei so richtig fest in seinem Körper drin. Mittig, gepolstert, festgetackert. Auch mit den allerspitzesten Zangen und Skalpellen nicht zu entfernen.
Mag es auch komisch klingen – das Gefühl kenne ich. Unerschütterlichkeit, Glück, In-sich-selbst-Ruhen.
Nur – immer, wenn ich das einmal empfinde (und dabei denke: „Na endlich, warum kann das nicht immer so sein?“), passiert garantiert umgehend irgendetwas, das mich dann wieder für Wochen oder gar Monate derbe neben mir stehen lässt. Einfach so und ohne Zange.
Da bin ich jetzt ja mal gespannt.

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