Norbert VII

Je mehr es bei diesen Supervisionsgesprächen ans Eingemachte geht, desto mehr stellt sich zwangsläufig die Frage, was das denn noch mit Arbeit und Beruf zu tun hat. Denn das Berufsleben hat (wie der Name schon sagt) professionell zu sein: Rational, unpersönlich, emotionslos.
Oder täusche ich mich da?
Anscheinend schon, denn Norbert thematisiert so Ungeheuerliches wie Ängste, Gefühle, Prägungen.
So seltsam das klingt: Je mehr die Sache voran geht, desto mehr frage ich mich, ob das denn noch Supervision oder doch schon Therapie ist.
Aber das lässt sich im kleine Grezverkehr des innerpersönlichen Dialogs klären:
Alter Ego: „Bringt dir die Supervision etwas für deinen Beruf?“
Ich: „Ja. Eine ganze Menge. Auf die Dauer jedenfalls.“
Alter Ego: „Tschuldigung, aber wo ist denn nun das Problem?“

Aber back to Norbert: Der/das geht unter die Haut. Darum nebele ich hier so. Da werden richtig alte Brocken angegangen. Aber nicht auf die nette Tour. „So, du hast da also diese Angst. Wozu hältst du dir die noch? Was versprichst du dir davon, die zu kultivieren?“
Mann, was habe ich wieder geschwitzt.

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