Alexander II

Lange ist’s her…
Fand mein Lehrsupervisor wohl auch. Deshalb bat er mich zum Gespräch, im Laufe dessen es nicht zuletzt um die Frage ging, weshalb ich mich scheute, ihm ohne erfolgreich akquiriertem Supervisanden unter die Augen zu treten.
Alexander ist ganz anders als Norbert (schnüff), und es wird mich sicher einige Zeit kosten, den Wechsel zu realisieren. Wo Norbert auf Verhaltensmodifikation drängte, will Alexander besser verstehen – wobei er zu echt dollen Ergebnissen kommt. Da präsentiere ich ihm stolz mein Supervisionsmotto „Verstehen – bedenken – bewegen“, und er dreht munter den Spieß um: „ja, dann handeln sie doch mal in den kommenden Wochen nach ihrem Motto und gehen auf Kundenfang.
Jaja.
Andererseits hat er eine trocken-sachliche Art der Wertschätzung. Präsentiere ich ihm einen dollen Gedankengang, ernte ich von ihm ein äußerlich unbewegtes „Das ist bestechend prägnant“. Meinen Flyer findet er „Äußerst beeindruckend“. Aber bei all dem wird deutlich, dass er sich nicht einlullen lässt. Der Kerl bleibt in vorbildlicher Weise abstinent und objektiv.
Verdammt.
Noch 44 Sitzungen.

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