Tohu wa bohu

Der Mensch lebt gleichzeitig in verschiedenen Welten, die nichts voneinander wissen.
Will meinen:
-Mein Unbewusstes weiss nichts von dem anderen Wesen, mit dem es sich einen Körper teilt. Hat keine Peilung davon, dass ich in einer festen Beziehung lebe, einen tollen Job habe und ganz schön Übergewicht. Nur so ist zu erklären, dass es ständig drängt – zum Rammeln, Pöbeln, Fressen. Es hat sein Leben nicht dem Herrn Jesus übergeben und will jeden Konflikt bis aufs Blut ausfechten. Ja, selbst wenn Homosexualität heilbar wäre, hier endet sogar die Macht der Jungen Christen.
-Das Über-Ich rümpft die Nase über diese Sau und die ständige Sauerei, die sie allerorten anrichtet, unberechenbar, uneinschränkbar, untödlich, denn das Vieh kann schwimmen. Mindestens ebenso traurig wie der Herr Jesus ist es über all die Glaubensunvereinbarkeiten, die da unten immer wieder ausgebrütet werden. Die meisten davon kann es verhindern, aber es ist eben nicht omnipräsent. Und wenn die Sau etwas wirklich will, dann bekommt sie es auch.
-Mittendrin wie der orientierungslose Kopf im Niemandsland zwischen Engelchen und Teufelchen das Ich. Mal hierhin, mal dorthin.

Als Gott den Menschen schuf, da trennte er das Meer vom Land. Und er nannte das Meer Unbewusstes und das Land Bewusstes.
Eins tat er nicht: Das Meer austrocknen. Mose schritt hindurch und Jesus drüber; Petrus ebenso, aber schon mit Abstrichen. Und ich? Ja, ich halte mich meistens über Wasser. Und hoffe nur, dass mein Schaden dabei kein Gehirn nimmt.

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