Türkei II: Die Tour

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Irgendwann war dann auch mal gut mit All Inclusive. Also Mietwagen gebucht, Stoßgebet in den Himmel geschickt und ab in den tütkischen Straßenverkehr.
So schlimm war es ga rnicht. Nur der Straßenbelag ist in Anatolien irgendwie etwas lauter – so hoch kann man das Radio gar nicht drehen. Ab und zu querten Ziegen, Türkenomis oder Männer mit Riesenschubkarren den Weg – natürlich ohne nach rechts oder links zu blicken. Die Straßen sind durchaus gewöhnungsbedürftig, vor allem die Nebenstrecken. Auch die allersteilsten Abgründe werden nicht von Leitplanken begrenzt, vorfahrtsregelungen sind nicht überall vorhanden, und Schlaglöcher der größeren Art werden gerne einmal mit Holzstangen markiert.
Wir kamen nach Kekowa, einem malerischen Küstendorf – leider total von Tourijägern verseucht. Die bettelnden Verkäufer, selbsternannten Guides und ihre Ausflugsbote anpreisenden Kapitäne hinter uns lassend fanden wir schließlich ein nettes Bötchen, das von einem sympathischen jungen Pärchen betrieben wurde. Zusammen mit einer Handvoll Engländer machten wir uns auf eine zweistündige Tour vorbei an malerischen inseln, versunkenen Städten und heruntergekommenen Fischerdörfern. Schließlich gab es nuch einen Badeaufenthalt in einer wunderbaren Bucht.
Manchmal lohnt es sich, die üblichen Pfade zu verlassen. Dieser eine Tag war bei weitem eindrücklicher und angenehmer als die gesamte All-Inclusive-Woche.

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